26.11.2017 HC Glauchau/Meerane HSG Frauen I 24 : 22 (13:17

Kategorie: 1. Frauen
Erstellt am Dienstag, 05. Dezember 2017

Schwächste Saisonleistung der HSG bringt verdiente Niederlage in Glauchau

Am Sonntagabend musste die HSG zum Tabellenschlusslicht zum HC Glauchau-Meerane reisen, doch was heißt schon „Schlusslicht“ in der Liga. Eigentlich mussten unsere Mädels durch die zuletzt beachtlichen Leistungen des heutigen Gegners gewarnt sein, aber dies schien nicht so gewesen zu sein. Das Spiel begann zunächst ganz verheißungsvoll, ging man doch mit guten Kombinationen mit 3:1 in Führung. Doch dann verwarfen wir gleich den ersten 7m und von da an lief eigentlich nicht mehr viel zusammen.

In der Abwehr bekamen wir einfach keinen Zugriff auf die in der ersten Halbzeit noch stark aufspielenden Gegnerinnen, die uns – zumal sich bei uns auch gegenseitig nicht ausgeholfen und rangerückt wurde - ein ums andere Mal leicht austanzen oder aber wie das berühmte heiße Messer durch die Butter im Mittelblock durchspazieren konnten. So etwas haben die Fans der HSG in den Spielen dieser Saison bisher so überhaupt noch nicht gesehen. Zwar konnten wir durch eine noch halbwegs passable Angriffsleistung bis zum 7:7 dranbleiben, doch dann verloren wir durch zu viele einfache Fehler und überhastete Abschlüsse im Angriff die Bälle und so auch den Zugriff auf das Spiel, so dass es mit einem 13:17-Rückstand in die Halbzeitpause ging.


Eigentlich hätte man gedacht, dass es schlimmer nicht werden könnte, doch dies wurde es leider dann. Zwar konnten sich die Mädels dann in der Abwehr etwas steigern, aber im Angriff ging jetzt fast gar nichts mehr zusammen. Die Laufwege stimmten einfach nicht und wenn wir uns den Ball in der Abwehr endlich mal erobert hatten, haben wir ihn im Vorwärtsgang leichtfertig durch Fehlpässe wieder hergegeben oder auch mehrere freie Konterchancen verworfen. Dies war umso bitterer, weil sich so unser kräftemäßig nun stark nachlassender Gegner wieder Zeit nehmen und seine Angriffe in aller Ruhe clever ausspielen konnte. Und so rannte uns nach und nach die Zeit davon. Die HSG-Mädels schnupperten zwar beim 22:23 in der 56. Minute zumindest an einem Punktgewinn, aber der dann folgende Konter konnte leider nicht verwandelt werden und danach fiel dann das alles entscheidende Tor zum Endstand von 22:24 gegen uns. Die meisten Tore erzielte heute unsere Saskia mit 7 Treffern.
Klar kann man über einige Pfiffe der insbesondere die Zeitstrafen etwas unausgewogen verteilenden Unparteiischen diskutierten, aber das wäre zu einfach. Die Mädels müssen sich heute an die eigene Nase fassen und auch mal ihre Einstellung hinterfragen. Es fehlten heute einfach der Biss und der unbedingte Wille zu gewinnen, der uns bisher immer so stark gemacht hat. Und: wenn man in der zweiten Hälfte nur 7 Gegentore zulässt, sollte man eigentlich gewinnen können. Aber mit nur 9 selbst erzielten Treffern war dies heute nicht drin. So muss man leider konstatieren, dass wir heute – auch weil eigentlich niemand seine Normalform erreicht hat - verdient verloren haben, Gratulation damit an die Glauchauer Damen; mit dieser Leistung können sie die erforderlichen Punkte für den Nichtabstieg bestimmt noch einfahren.


Nun ist erstmal bis Anfang Januar 2018 Spielpause; die Rückrunde beginnt am Sonntag, den 07.01.2018, 16.30 Uhr beim HV Chemnitz II. Als Resümee bleibt aber trotzdem ein insgesamt positiver Gesamteindruck von der bisherigen Saison unserer Mädels. Bei 6 Auswärts- und 5 Heimspielen sind wir zu Hause ungeschlagen, haben insgesamt auch nur 4 Mal verloren und stehen mit 14:8 Punkten auf dem (vorerst) 3. Rang der Tabelle. Aber man sieht auch was möglich ist, wenn wir unsere Leistung konstant abrufen könnten. Dies sollte alle Spielerinnen motivieren, sich in der Rückrunde nochmal voll reinzuhängen. Dann werden hoffentlich auch alle Verletzten wieder mit an Bord sein können.


Für die HSG spielten: Stoffel und Marisa im Tor; Josi (4), Saskia (7/1), Anna, Yassi (3), Lolo (1), Bizi, Miri, Lucy, Hilde (3), Heiner (3), Anne (1)
7m: HSG 6/4; HC 3/3
2 min: HSG 6; HC 2

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