24.02.2018 SV Lok Leipzig Mitte – HSG Männer I 23:23 (12:11)

Kategorie: 1. Männer
Erstellt am Freitag, 02. März 2018

Mangelnde Cleverness führt zum gerechten Unentschieden

Nach zwei Wochen Spielpause begangen wir den letzten Abschnitt dieser Rückrunde gegen die SV Lok Leipzig Mitte. Zum Gastgeber kann festgehalten werden, dass dieser sich im gesicherten Mittelfeld befindet und somit nicht mehr im Abstiegskampf involviert ist. Auch sind wir erneut vor dem Gegner gewarnt, denn die Punkte wollen sie in der heimischen Halle behalten. Verletzungsbedingt mussten wir allerdings immer noch auf Tom Geisler und Tobi Lindemann verzichten, ansonsten konnte Frank Burgmann auf alle weiteren Spieler zurückgreifen. 

Dem geneigten Zuschauer bot sich von der ersten Spielminute an ein sehr robustes und hartes Spiel. Das Spiel war über die gesamte Spielzeit weniger durch spielerische Elemente geprägt, sondern vielmehr durch Kampf. Selten konnte auf unsere Seite Tore durch spielerische Finesse erzielt werden, sodass lediglich Tore aus Individualleistungen (aus dem Rückraum durch Ronny Probst z.B) zu Toren führten. Da auch der Gastgeber selten durch spielerische Elemente zu Toren kam, entwickelte sich ein eher zähes Spiel. Im weiteren Verlauf konnte sich keiner der beiden Kontrahenten absetzen, lediglich konnten sich die Gastgeber von einem 5:4 (10. Min.) auf 3-Tore absetzen (10:7; 22. Min.). Im Folgenden schafften wir es allerdings wieder uns auf das Spiel zu konzentrieren und konsequent unsere Spielzüge in Tore umzumünzen und konnten auf 12:11 (30. Min) in die Halbzeitpause gehen. 

In der Kabinenansprache wurde darauf hingewiesen, dass der Schlüssel zum Erfolg in der Fortführung des erfolgreichen Tempospiels liegen könnte, welches wir am Ende der 1. Halbzeit doch noch gezeigt haben.

Unglücklicherweise konnte dies aber nicht vollständig umgesetzt. Somit setzte sich der Kampf um die Führung fort. Nach 40. Min konnte der Gastgeber erneut eine knappe Führung von einem Tor verbuchen (16:15), doch durch zwei erfolgreiche verwandelte Konter auf unsere Seite konnten wir einer der wenigen Führung herausspielen (16:17). Durch ein weiteres Tor konnten wir eine zwei Tore Führung herausspielen und es keimte die Hoffnung auf nun endlich die Siegesambitionen der Gastgeber zu beenden. Dies geschah allerdings nicht, sodass die Lok Leipziger wieder ausgleichen konnten (19:19; 48 Min.) und in der Folge erneut in Führung gehen konnte (21:19; 52. Min). Auf spielerische Elemente wurde auf beiden Seite nahezu gänzlich verzichtet und es wurden vor allem in der Phase die einfachen Tore forciert.  In einer sehr turbulenten Schlussphase konnten wir erneut den Ausgleich machen und hätten sogar den Siegtreffer machen können. Da dies nicht gelang, trennte man sich 23:23. 

Hier sei angemerkt, dass seitens der Schiedsrichter bzw. des Kampfgerichtes möglicherweise ein Fehler gemacht worden ist. Insbesondere in der Schlussminute als der 8. Mann auf Seiten der Gastgeber nicht entsprechend geahndet wurde. Allerdings ist dies nicht spielentscheident gewesen. Mangelnde Disziplin und Fahrlässigkeiten in der Chancenverwertung führten zum gerechten Unentschieden. Auch konnten wir unser Tempospiel nicht über die gesamte Zeit des Spiels hochhalten, was ebenfalls maßgeblich zum Unentschieden führen musste. Das Auftreten der Mannschaft war nicht von Selbstbewusstsein geprägt, was vor allem in der Abwehr deutlich wurde. Die soeben genannten Punkte sollten als grobe Richtlinien dienen, die es zu verbessern gilt. Denn nächste Woche kommt mit LVB II einer der stärksten Gegner dieser Staffel in unsere heimische Halle. 

Für die HSG spielten: Markus Stieler (Tor), Nico Reitinger (Tor); Marcel Stantke, Chris Sonnemann (3), Ralf Schinke (5/1), Markus Ziemann (2/1), Dominik Willfang (2), Ronny Probst (1), Moritz Block (2), Thomas Rottenkolber (n.E.), Sebastian Rottig (2), Patrick Talaga (6/4)

7m: HSG (6/8); SV (2/3)

2min: HSG 3x; SV 4x

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